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Mineralien-
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Neuerscheinung: Taxonomische Revision der Floren in Seeablagerungen aus dem Tertiär im Raum Siebengebirge bei Bonn
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Für alle Freunde des Siebengebirges neu erschienen in der Reihe Documenta naturae:Winterscheid, H. (2006):
Aus der oberoligozänen und untermiozänen
(Chattium und Aquitanium) kontinental-sedimentären Abfolge im
Siebengebirge bei Bonn (südliche Niederrheinische Bucht, Bundesrepublik
Deutschland) werden die paläobotanischen Befunde von 28 Lokalitäten
dargestellt. Zu den Lokalitäten
gehören die klassischen Fossil-Lagerstätten Rott, Orsberg, Stößchen
und Quegstein. Die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts
aus dem Siebengebirge bekannten oberoligozänen und untermiozänen
Makrofloren werden einer taxonomischen Revision unterzogen und erstmals,
hinsichtlich Paläoenvironment, Paläoökologie, Paläoklimatologie und
Stratigraphie, zusammenfassend dargestellt und ausgewertet. Aufgrund lithofazieller Befunde und der Vegetationsanalyse werden
verschiedene Paläoenvironments und Vegetationen in unterschiedlichen
stratigraphischen Niveaus rekonstruiert. Mittels statistischer Methoden
können drei Florengesellschaften unterschieden und floristisch
definiert werden. Bezogen auf das Eruptionsereignis der
Siebengebirge-Tephren (Trachyttuff) wird eine prävulkanisch-fluviatile
Floren-Gesellschaft 1 von einer postvulkanisch-fluviatil-palustrischen
Floren-Gesellschaft 2 stratigraphisch und floristisch abgegrenzt. Bei
der postvulkanisch-lakustrine Floren-Gesellschaft 3 handelt es sich um
Floren aus Seeablagerungen,
die als Maarkrater-Füllungen gedeutet werden („Maar-Gesellschaft“),
und die – mit anderen mitteleuropäischen, oligo-miozänen
„Vulkanischen Floren“ – eine gut zu charakterisierende Vegetation
mit typischen Florenelementen aufweist. |
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Teil 1: Textband. S. 1-297 S., 17 Abb., 10 Tab. |
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