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Bild 1. Chabasit-Stufe: Nikon Coolpix 4500
Größe der Stufe ca. 50 mm |
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Bild 2. Chabasit XX auf Montmorillonit:
Olympus E-1 am Balgengerät mit Olympus Zuiko Macro 1:3,5 f= 38
mm. Schichtaufnahme aus 70 Teilbildern, Bildbreite ca. 7 mm |
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Bild 3. Kluftfüllung blau...
Olympus E-1 mit Olympus Zuiko Macro 1:3,5 f=50 mm
Größe der Stufe 26 mm |
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Bild 4. Ausschnitt aus der Kluftfüllung: Daten
wie Nr.2, 30 Teilbilder
Bildbreite ca. 3,6 mm |
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Bild 5. Natrolith-Druse: wie Nr.2, 37 Teilbilder
Bildbreite ca. 36 mm |
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Bild 6. Natrolith Ausschnitt: Olympus E-1 am
Balgengerät mit Lupenobjektiv Leitz ohne Angabe der Lichtstärke,
f-24 mm
Bildbreite ca. 3 mm |
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| Bild 7. Calcit:Nikon Coolpix 4500, Größe der
Stufe ca. 70 mm |
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Bild 8. Chabasit, Calcit: wie Nr.2, 101
Teilbilder
Größe der Stufe ca. 8 mm |
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Bild 9. Kleine Druse mit Füllung aus
Tonmineralien:
Nikon Coolpix 4500 , Größe der Stufe ca. 60 mm |
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Bild 10. Ausschnitt aus der kleinen Druse, wie
Nr.2, 24 Teilbilder
Bildbreite ca. 12 mm |
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Bild 11. Montmorillonit "Ofenrohr": wie Nr.2, 44
Teilbilder
Bildbreite ca. 1,4 mm |
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Bild 12. Weitere Ausschnittvergrößerung: wie
Nr.2, 31 Teilbilder
Bildbreite ca. 1,2 mm |
| Fotos von Dr. Peter Dolzmann |
Der Mehrberg, auch als Meerberg bezeichnet (z.B. in der
Topographischen Karte „L 5308 Bonn“, 4. Auflage 1973) ist als
Mineralienfundstelle unter Mineraliensammlern weit weniger als diverse
Fundstellen in der Eifel bekannt. Der Bekanntheitsgrad wird sich auch
kaum mehr steigern, da der Basaltabbau durch die Firma Basalt AG, Linz,
bereits vor wenigen Jahren eingestellt wurde. Lediglich während des
Baues der Schnellbahnstrecke Köln – Frankfurt lebte der Mehrberg
vorübergehend auf. Der durch den Abbau entstandene Krater wird nach und
nach mit Erdreich verfüllt. Damit sind seither die Fundmöglichkeiten
weitgehend erloschen.
Anders als oft die Mineralienfundorte in der Eifel bot der Mehrberg
keine große Mineralienvielfalt. Die Zeolithe Apophyllit, Chabasit,
Montmorillonit, Natrolith und Phillipsit, aber auch zum Teil schöne
kleine Calcite waren zu finden. Das besondere Interesse der Sammler galt
dem Chabasit. Der Chabasit zeigte sich meist wasserklar, hochglänzend,
verzwillingt und mit der typischen Längsstreifung. Zuweilen waren sie
von einer bräunlichen, blaugrauen oder grünlichen Kruste überzogen, bei
der es sich wohl um Montmorillonit handeln dürfte. Für die hiesige
Gegend stellen die Chabasite schon eine Besonderheit dar. Als besonders
schöner Einzelfund kann ein Stüfchen mit blauer Färbung betrachtet
werden, das aus einer Störung des Steinbruchs stammt.
Gelegentlich waren auch kleine Chalkopyritkörnchen eingeschlossen, die
jedoch das Sammlerherz kaum zu begeistern vermochten. Dass
Chalkopyritkörnchen als Einschlüsse auftraten, ist vielleicht
weniger verwunderlich, wenn man bedenkt, dass am Nordfuß des Düstemich
westlich Kretzhaus der NE – SW streichende Gang der ehemaligen Grube
Clemenslust, der hauptsächlich Kupferkies führte, verläuft (vgl. S. 134
der Sammlung Geologischer Führer Nr. 89).
Der Mehrberg war ehedem mit 448 m der höchste Berg der Linzer Höhe.
Anstelle des ehemaligen Vulkankegels ist durch den Basaltabbau im Laufe
vieler Jahre ein Trichter entstanden, der nun – wie bereits ausgeführt –
mit Erdreich verfüllt wird. Bei dem Basalt, der teilweise in typischen
Säulen vorkam, handelt es sich um einen Nephelin-Basanit.
Was den Mehrberg für mich als Mineraliensammler auch attraktiv machte,
ist seine idyllische Lage. Der Mehrberg ist von der Straße Vettelschoß –
Linz gut einen km entfernt und liegt mitten im Wald. Die Zufahrt ist
durch eine Schranke gesperrt, was einerseits einen längeren Marsch
bedingte aber andererseits eine Abgeschiedenheit erzeugte, so dass vor
allem Sonntags morgens das Sammeln bei himmlischem Frieden und möglichst
strahlendem Sonnenschein große Freude bereitete. Stieg man auf eine der
Schotterhalden, konnte man bei klarem Wetter über die Baumkronen hinweg
bis nach Köln sehen. Es war wahrscheinlicher, dass einem am frühen
Morgen ein Reh oder ein Hase begegnete als ein Wanderer oder gar ein
anderer Sammler.
© 2009 Hermann Fuchs, Dr. Peter Dolzmann
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| Mehrberg im Morgenlicht |
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| Ausschnitt mit Halden |
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| Basaltsäulen im Abendlicht |
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| Im tiefen Krater früh am Morgen |
| Fotos von Hermann Fuchs |
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