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Exkursion nach
Solnhofen
12. bis 16. Mai
2010
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In Solnhofen wurden wir vor dem kleinen
aber dennoch weltbekannten Museum in der Stadtverwaltung von
Herrn Schneider, dem Bürgermeister der Stadt und Herrn Dr. Martin Röper,
dem Leiter des Museums, freundlich begrüßt. Die Bonner Gruppe war nicht das erste Mal
hier und die Exkursion nach Solnhofen hat schon Tradition. |
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Noch am Nachmittag ging es in einen
Stein verarbeitenden Betrieb. Hier zeigt uns Herr Lasch die
traditionelle Verarbeitung der Solnhofener Platten als
Lithographiestein ... |
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... sowie die traditionelle Formatierung mit dem
kleinen Hammer. |
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Heute werden die Platten natürlich mit großen Sägen
geschnitten. |
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Am nächsten Morgen ging es bei Dauerregen nach Saal
an der Donau in den großen Steinbruch. |
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Der Ausblick in den Abbau der Kalke aus dem Malm
hätte bei Sonnenschein noch schöner sein können. |
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| Aber auch bei der trüben Witterung
kamen die Farben des Grünsandes (Kreide) deutlich zum Ausdruck. Es
wurde fleißig gesammelt. |
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| Die Mittagspause verbrachten wir an
der Donau, und die Eingeborenen ließen es sich nicht nehmen, sich
trotz Regen mit dem Floß auf die Donau zu wagen, es war
schließlich Vatertag. |
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| Später fuhren wir in den
Forschungsbruch nach Brunn - natürlich regnete es stark, mehr
hätte es kaum sein können. Aber so waren die Platten direkt sauber
gewaschen. |
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| Am Freitag stand das Museum auf dem
Plan. Dr. Röper führte uns durch den Bestand und erläuterte uns
nicht nur die Lebenswelt aus der Zeit des Malms sondern auch das Konzept des
Museums und die Art der heutigen Präparation der Fundstücke.
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| Wir bewundern die Vitrine mit älteren Fundstücken.
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| Dieser Fisch zeigt alle Details durch
aufwendige Präparation. |
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| Das isser! Der Archaeopterix von
Solnhofen! |
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| Immer noch schlechtes Wetter bei
einem kurzen Ausflug zu den Zwölf Aposteln im Altmühltal. |
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| Im Besuchersteinbruch bei Mörnsheim
konnte man sich eingraben und vielleicht auch etwas finden -
mindestens Ammoniten! |
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| Am Samstag fuhren wir in Richtung
Nördlinger Ries. Eine Zwischenstation war der Hesselberg, ein
Zeugenberg, der dem Ries im Norden vorgelagert ist. Hier stehen
wir auf dem Plateau. |
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| Blick über den Hesselberg. |
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Am Sonntag Morgen bei ausnahmsweise trockenem Wetter
besuchten wir einen Steinbruch in der Hardt. Die Platten werden von
Hand abgebaut und direkt für den Versand verpackt. |
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| Dr. Röper führte uns an eine
Abbaustelle des Museums und zeigte, wie die Platten gewonnen
werden. Jeder versuchte noch einmal sein Glück. |
| © 2010, Fotos: Friedrich Rick,
Friedel Schmotz, Sophia Grundmann, Text Friedrich Rick |