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Wer früh genug eintraf, konnte sich noch in die Marienglashöhle
bei Friedrichroda einfahren. Hier wurde ursprünglich kristalliner
Gips -Marienglas- abgebaut. |
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Viel hatte der Abbau nicht mehr übrig gelassen, doch in einer
Höhlenkammer konnte man die ursprüngliche Pracht erahnen. Die
Gipskristalle an der Decke der Höhle spiegeln sich im Blitzlicht. |
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Am nächsten Tag galt es, die bekannten Schneekopfkugeln zu finden.
Es handelt sich um kugelige Gebilde die in bestimmten Randzonen
alter rhyolithscher Lavaströme oder Dome auftreten. Die
sternförmigen Hohlräume sind oft mit Quarzkristallen oder Achat
gefüllt. |
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Pingen kennzeichnen die Fundstellen. |
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Nach schwerer Arbeit gab es kräftiges Essen und schwarzes Bier im
Landhaus Machold. |
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Am Samstag wurden wir zu alten Halden aus dem Manganbergbau
geführt. Bei Elgersburg war Pyrolusit zu finden. |
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Auch hier waren wir nicht die ersten, aber unsere Vorgänger
ersparten uns dadurch viel Arbeit. |
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Nach dem Sammeln lohnte noch ein Aufstieg auf den Aussichtsturm
der Elgersburger Ritterschaft. |
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Blick auf die Höhen des Thüringer Waldes. |
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Es blieb auch noch Zeit, die Umgebung zu erkunden und in das
Naturhistorische Museum auf der Bertholdsburg in Schleusingen zu
fahren. Der Besuch ist unbedingt zu empfehlen. |
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| Neben der Franke-Sammlung zu Kristallmodellen findet man eine
hervorragende Übersicht über die lokale Geologie und eine sehr
sehenswerte Achatsammlung. |
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| Sonntags stand der Dolerit-Steinbruch Nesselgrund bei
Friedrichroda auf dem Programm. |
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| Gefunden wurden teilweise schöne Stufen von Prehnit, Babingtonit,
Albit, Pumpelyit, Epidot und Quarz, eventuell auch noch Analcim und
Harmotom. |
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| So hoch oben... das können doch nur Stefan und Friedel sein! |
| © 2009, Text und Bilder: Friedrich Rick |